Luisenthaler SV e.V.
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2.Mannschaft : Spielbericht Kreispokal, 1.R (2013/2014)

Luisenthaler SV II   SV Westring Gotha II
Luisenthaler SV II 9 : 6 SV Westring Gotha II
(2 : 2)
2.Mannschaft   ::   Kreispokal   ::   1.R   ::   10.08.2013 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

3x Sebastian Seeber, 2x Andreas Steuding, 2x Martin Seeber, Marc Seeber, Peter Seeber

Assists

3x Sebastian Seeber, 2x Andreas Steuding, Andre Rolapp, Peter Seeber, Patrick Schönau, Toni Pidan

Zuschauer

35

Torfolge

0:1 (03.min) - SV Westring Gotha II
0:2 (15.min) - SV Westring Gotha II
1:2 (31.min) - Marc Seeber (Andre Rolapp)
2:2 (34.min) - Sebastian Seeber (Andreas Steuding)
3:2 (52.min) - Sebastian Seeber per Weitschuss (Andreas Steuding)
4:2 (61.min) - Sebastian Seeber (Peter Seeber)
5:2 (72.min) - Martin Seeber (Sebastian Seeber)
5:3 (73.min) - SV Westring Gotha II per Elfmeter
5:3 (78.min) - SV Westring Gotha II
5:5 (90+1.min) - SV Westring Gotha II
5:6 (102.min) - SV Westring Gotha II
6:6 (103.min) - Andreas Steuding per Weitschuss (Sebastian Seeber)
7:6 (105.min) - Martin Seeber per Kopfball (Sebastian Seeber)
8:6 (111.min) - Andreas Steuding (Patrick Schönau)
9:6 (118.min) - Peter Seeber (Toni Pidan)

120 Minuten spektakel

Auf Grund der engen Personalsituation auf beiden Seiten hatte Westring die Vorverlegung der Partie zugestimmt. Bei Anpfiff hätte noch Niemand gedacht, das es am Kienberg so einen Pokalfight geben wird. Die höherklassigen Gothaer begannen druckvoll und schon nach 3 Minuten klingelte es im Kasten. Nach Adrian´s Katastrophenpass Richtung eigenem Strafraum, ließ der Angreifer Chris keine Chance. Bei uns lief noch nicht viel zusammen, hier war noch kein Spielfluss vorhanden. Ein Schuss von Andreas aus spitzem Winkel ging am langen Eck vorbei und einen Fernschuss von Rolli parierte der Keeper. In der 15. Minute Ecke für die Gäste, wo die Zuordnung fehlte. So stand ein Gothaer am zweiten Pfosten völlig frei und markierte das 2:0. Mit der sicheren Führung im Rücken wurden die Gäste etwas nachlässig. Die Abwehr um Libero Andy stand nun sicher und konnte zwei gefährliche Konter entschärfen. Unser Kombinationsspiel wurde nun besser, vor allem Sebastian machte seinen Gegenspielern das Leben schwer. Nach 31 Minuten erkämpfte sich Andre den Ball und passte nach außen auf Marc. Dieser setzte zu einem tollen Solo an und sein Kracher aus 25 Metern senkte sich über den verdutzten Keeper ins Tor. Dieser Anschlusstreffer setzte Kräfte frei und nun rollte ein Angriff nach dem anderen Richtung Tor. Nach 34 Minuten erlief sich Peter einen langen Ball, passte zurück auf Andreas und dieser spitzelte das Leder zu Sebastian. Mit einer einfachen Körpertäuschung hatte dieser seinen Gegenspieler verladen und knallte den Ball über die Torhüter ins lange Eck. Ein technisches Meisterwerk. Die Gäste zitterten sich nur in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Gotha spielte im Mittelfeld recht gefällig, aber am Strafraum verpufften die Angriffe durch gutes Stellungsspiel unserer Abwehr. In der 53. Minute legte Andreas nach Zuspiel von Paddel auf Sebastian quer, welcher den Ball mit einem straffen Schuss aus der Drehung genau im Winkel versenkte. In der 61. Minute der nächste Streich. Nach guter Ecke von Peter war es erneut Sebastian, welcher am langen Pfosten zur Stelle war. Danach hatte Paddel gleich zwei gute Tormöglichkeiten, scheiterte aber am Gästekeeper. Gotha versuchte sich in dieser Phase meist mit langen Bällen oder Freistößen, welche allesamt Beute von Chris wurden. Nach 72 Minuten trat diesmal Sebastian die Ecke und sein gerade eingewechselter Bruder Martin traf freistehend volley ins Tor. Nun schien die Partie entschieden und wie schon bei Gotha in der ersten Hälfte, schlichen sich nun auch bei uns Nachlässigkeiten ein. Denn nur eine Minute später kam der Gästelibero nach einem Zweikampf mit Sven im Strafraum zu Fall und der Referee zeigte auf den Punkt. Ein sehr schmeichelhafter Elfer, aber eine Berührung war wohl vorhanden. Dieser wurde sicher verwandelt und schon stand es nur noch 3:5. Ähnlich versuchte es ein Gästestürmer gleich noch einmal, aber diesmal gab es nur die gelbe „Schwalbenkarte“. Nun hatten wir eine größere Schwächephase, in welcher nach vorne nicht mehr viel zusammen lief. Meist gab es nur noch Einzelaktionen. Gerade auf unserer rechte Seite gab es unnötige Ballverluste und teilweise mangelndes Zweikampfverhalten. Nach 78 Minuten konnte Gothas Spielmacher von der Mittellinie durchlaufen und dessen Schuss prallte vom Innenpfosten ins Tor. Wenig später hätte der eingewechselte Schöni die Partie entscheiden können, doch der Tormann parierte glänzend. In der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst konnte ein Mittelfeldakteur gleich zweimal über links durchbrechen und tauchte frei vor Chris auf. Aber unser Tiger konnte beide Versuche mit Glanzparaden abwehren. Praktisch mit dem Schlusspfiff eine lange Flanke und der Angreifer kam mit der Fußspitze vor Chris an den Ball und spitzelte ihn ins Tor. Ein grenzwertiger Einsatz, denn er verletzte Chris dabei am Oberschenkel, so dass dieser nicht mehr weiterspielen konnte. Zum Glück hatte Dejan mit Toni noch einen weiteren Tormann auf der Bank, was sich letztendlich dann auszahlen sollte. Somit ging es in die Verlängerung.

Hier kam wieder Westring besser in Tritt und Toni konnte sich auszeichnen. Danach setzte Schöni einen Schuss an den Pfosten. Nach 102 Minuten dann Freude bei den Gästen, als diese erneut in Führung gingen. Aber diese währte nicht lange. Nur eine Minute später legte Sebastian den Ball nach langem Abstoß auf Andreas und dieser jagte das Leder aus 25 Metern in den Winkel. Kurz vor Ende der ersten Verlängerungshälfte narrte Sebastian an der Mittellinie zwei Gegner und seine Flanke an den 5er köpfte Martin ins Tor. So wurden die Seiten zum letzten Mal getauscht. Gotha lockerte nun die Defensive und warf alles nach vorne. Somit ergaben sich gute Konterchancen für unser Team. In der 111. Minute wurde Schöni durch Andre schön freigespielt. Und wieder konnte der Keeper den guten Schuss aus dem Eck kratzen. Aber den Abpraller staubte Andreas zum 8:6 ab. Danach wurde der Westring-Kapitän nach Mecker-Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen geschickt. Das letzte Tor gehörte dann wieder den Seeber´s. Nach langem Abschlag von Toni konnte sich Peter über rechts den Ball erlaufen, tunnelte den Torwart und schob die Kugel über die Linie. Danach beendete der sehr gute Schiedsrichter Peter Hirschberg die Partie unter Beifall der Zuschauer. Was für ein Spiel und immerhin 15 Tore bekamen diese zu sehen. Ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft, für diesen erkämpften Sieg. Denn an diesem Tag sind wir wirklich als Einheit aufgetreten. Bester Akteur auf dem Platz war zweifelsfrei Sebastian. Auch Peter, welcher unermüdlich die Linie hoch und runter ackerte, ist hervorzuheben. Und nicht zu vergessen das Comeback des Tages, denn Schöni ist nach langer Verletzungspause wieder ins Team zurück gekehrt. Nur der Gästekeeper hatte ihm heute kein Einstandstörchen gegönnt.